Heliskiing – Nervenkitzel und Naturerlebnis

Heliskiing bei Jochen Schweizer

Heliskiing bei Jochen Schweizer

Steile Abfahrten, unberührter Schnee, Tausende von Höhenmetern an einem Tag – Heliskiing bietet für abenteuerlustige Snowboarder und Ski Abfahrt Begeisterte den ganz besonderen Nervenkitzel. Skifahrer und Snowboarder werden zusammen mit einem erfahrenen Heliguide mit dem Hubschrauber in unberührten Gebirgslandschaften abgesetzt und können so in mehr oder weniger touristisch nicht erschlossenen Gebieten exklusive Abfahrten genießen. Ganz kostengünstig ist der Sport allerdings nicht: Pro Flug mit dem Helikopter werden rund 400 Euro berechnet. An einem Tag können, abhängig vom Gebiet, mehrere Flüge absolviert werden, und wer bei einem Reiseveranstalter mehrtägige Erlebnisreisen bucht, bekommt normalerweise einen Paketpreis, in dem Hotelaufenthalte und Leihgebühren für Ski und Kleidung enthalten sein können.

Abenteuer und Nervenkitzel – Heliskiing gut vorbereitet

Heliskiing ist weniger wetterabhängig als so mancher anderer Gebirgssport. Die am häufigsten eingesetzten Hubschrauber der Typen Bell 205 und Bell 212 werden von erfahrenen Piloten auf Sicht geflogen, so dass keine Instrumente gebraucht. Oft kann auch bei Schneefall noch über die Baumgrenze hinaus geflogen werden. Die Anbieter stehen für Gefahren nicht ein, die Teilnehmer/-innen müssen eine Haftungsverzichtserklärung unterzeichnen. Für die Sicherheit der Skifahrer und Snowboarder sorgt aber ein erfahrener und zertifizierter Heliguide, der meist auch ausgebildeter Bergführer ist. Außerdem muss ein Sicherheitstraining absolviert werden, und ein spezielles Gymnastik- und Konditionstraining wird empfohlen. Das Mitführen von Lawinen-Sicherheitsausrüstung ist überall Pflicht.

Heliskiing-Gebiete auf ganzen der Welt

Gebirge mit steilen Abfahrten, unberührten Bergen und viel Schnee gibt es überall auf der Welt. Besonders interessant sind Kamtschatka, der Kaukasus und die Rocky Mountains, aber auch in Neuseeland und Australien stehen Hubschrauber für Snowboarder und Skifahrer bereit. In den Alpen wird der Sport kritisch bewertet, denn die Hubschrauber wirbeln Schnee auf, erzeugen Lärm – daher gibt es in Österreich und der Schweiz nur wenige Gebiete, in denen Heliskiing erlaubt ist.

Die Hubschrauber machen den besondern Reiz aus

Steile Abfahrten kann man auch ohne Helikopter genießen. Der Reiz des Heliskiing liegt darin, dass eben nur Abfahrten gefahren werden, der Weg nach oben vom Hubschrauber übernommen wird und man dementsprechend den ganzen Tag lang abwärts unterwegs sein kann. Bis zu elf Tourenteilnehmer plus Pilot und Heliguide passen in einen Bell 205 oder Bell 212. Kleinere Hubschrauber stehen für Privatprogramme zur Verfügung, in diesen Maschinen werden immerhin noch vier bis fünf Teilnehmer/-innen plus Heliguide und Pilot transportiert. Zur Verfügung stehen da unterschiedliche Modelle des Airbus Helicopters, beispielsweise der SA 315 B Lama und der AS 350 B3 Ecureuil. Wichtig ist die technische Leistungsfähigkeit der Helikopter, die bei guter Wartung und Instandhaltung auch entsprechend zertifiziert werden. Einfach anmieten kann man die Hubschrauber in der Regel nicht, denn Pilot und Heliguide werden ebenfalls gebraucht.

Bildquelle: www.jochen-schweizer.at

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